Tod im Himalaya
Ueli Steck: So nimmt seine Familie von ihm Abschied

Der dramatische Unfalltod des beliebten Schweizer Extrem-Bergsteigers Ueli Steck sorgte weltweit für Aufsehen und grosse Anteilnahme. Drei Tage nach dem tödlichen Sturz im Himalaya wird nun bekannt, wie Ueli Steck im Kreise seiner Familie verabschiedet wird.

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Drei Tage nach Ueli Stecks tragischem Unfalltod tauchen Details über die Beisetzung des Extrem-Bergsteigers auf.

Drei Tage nach Ueli Stecks tragischem Unfalltod tauchen Details über die Beisetzung des Extrem-Bergsteigers auf.

Wikimedia Commons/Keystone/Montage_az

Die Welt trauert um Ueli Steck: Der Berner Extrembergsteiger kam am Sonntagmorgen ums Leben, nachdem er bei einer Vorbereitungstour am Mount Everest in die Tiefe gestürzt war. Die Nachricht vom Tod des beliebten Alpinisten sorgte weltweit für Aufsehen. Auch auf den Nachrichtenportalen der «Nordwestschweiz» zählten die Berichte zu Stecks tödlichem Unfall im Himalaya zu den meistgelesenen.

Drei Tage nach dem dramatischen Unfalltod macht der «Blick» erstmals publik, wie sich die Familie des Schweizer Rekord-Bergsteigers auf den endgültigen Abschied von Ueli Steck vorbereitet. So sollen seine Frau Nicole, seine Eltern und Schwiegereltern bereits in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu eingetroffen sein.

Ueli Stecks Pressesprecher Andreas Bantel erklärt gegenüber «Blick»: «Die Trauerfeier soll im engsten Familienkreis stattfinden. Es wird ein buddhistisches Ritual geben. Dies als Zeichen der Verbundenheit Uelis zum Land und den Leuten.»

Der Abschied vom Extrem-Kletterer soll vermutlich im Tengboche-Kloster auf 3860 Metern Höhe stattfinden. Die Aussicht von dort gibt den Blick frei auf den Mount Everest, den Nuptse und den Lhotse – jene Berggiganten, die Steck womöglich für einen neuen Rekordversuch in hufeisenartiger Form durchsteigen wollte.

Hier soll Ueli Stecks Leichnam rituell beigesetzt werden: das Tengboche-Kloster in Nepal.

Hier soll Ueli Stecks Leichnam rituell beigesetzt werden: das Tengboche-Kloster in Nepal.

Wikimedia Commons

Vom Freund zur letzten Ruhestätte geflogen

Um den Leichnam von Ueli Steck zum Kloster zu bringen, seien allerdings einige Anstrengungen nötig. So soll der Transport mit einer zweimotorigen Passagiermaschine erst von Kathmandu (1400 M.ü.M) nach Lukla (2860 M.ü.M) geflogen werden.

Dort soll der Leichnam in einen Helikopter umgeladen werden, der von Ueli Stecks Freund Maurizio Folini gesteuert wird. Der Schweizer Pilot unterstützt derzeit die Bergretter in Nepal und hatte auch Steck nach seinem Unfall geborgen.

Abschied nach buddhistischem Ritual

In Tengboche soll der Verstorbene dann bei einem traditionellen buddhistischen Ritual beigesetzt werden. «Sicher ist, das Ueli eingeäschert wird», erklärt Pressesprecher Andreas Bantel. «Es ist aber noch offen, was mit seiner Asche anschliessend geschieht.»

Die Familie von Ueli Steck wird nach buddhistischem Brauch von ihm Abschied nehmen. Damit auch die Angehörigen in der Schweiz den Extrem-Bergsteiger gebührend verabschieden können, sei auch eine Gedenkfeier in der Heimat geplant. (luk)

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