Kampfjet

Ueli Maurer muss wegen Kampfjet Gripen nachsitzen

Verteidigungsminister Ueli Maurer muss nachsitzen. (Archiv)

Verteidigungsminister Ueli Maurer muss nachsitzen. (Archiv)

Die technische Evaluation der drei Kampfjets Gripen, Eurofighter und Rafale sei korrekt und ordnungsgemäss abgelaufen. Was danach geschah, gebe allerdings Anlass zu Kritik.

Zu diesen Schlüssen kommt die Subkommission der sicherheitspolitischen Kommission (SiK), welche die Gripen-Beschaffung unter die Lupe genommen hat. Gemäss Recherchen der Zeitung „Der Sonntag" zieht sie das Fazit, dass Verteidigungsminister Ueli Maurer nachsitzen muss.

Gleich in drei Bereichen erwartet die Subkommission, dass er Risiken mit Schweden vertraglich besser absichert: technische, finanzielle und politische Risiken. Technisch geht es um die Entwicklungsschritte vom Gripen C/D zur neuen Version E/F. Finanziell stehen die Entwicklungskosten im Vordergrund, die gemäss Schätzungen bis zu 5 Milliarden Franken betragen könnten. Und politisch soll der Zeitplan mit Schweden verbindlich festgelegt werden.

Zum Bericht nehme er «keine Stellung», sagt SVP-Nationalrat Thomas Hurter, konfrontiert mit den Recherchen. «Der Bericht dient als Grundlage für die politische Diskussion», betont der Präsident der Subkommission der SiK. «Und diese findet erst statt.»

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