Skiunfälle

Über eine halbe Milliarde Franken: 54'000 Unfälle pro Jahr auf Skipisten verursachen immense Kosten

Selten gewordenes Bild: Skiunfall in St. Moritz. Foto: Keystone

2013 kosteten verunfallte Skifahrer über eine halbe Milliarde Franken.

Selten gewordenes Bild: Skiunfall in St. Moritz. Foto: Keystone

Jedes Jahr verletzen sich auf den Schweizer Pisten Tausende Ski- und Snowboardfahrer, Tendenz steigend.

Gemäss einer Studie der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) verletzten sich im Jahr 2000 noch 46000 Skifahrer, 2014 waren es bereits 54000.  Zugenommen haben laut Sonntagszeitung auch die Schwere der Verletzungen und die dadurch verursachten Kosten. Laut BfU kosteten die verunfallten Skifahrer 2013 583 Millionen Franken, bei den Snowboardern waren es rund 70 Millionen. Weil der Grad der Verletzungen zugenommen hat, werden auch immer mehr Versicherungen aktiv: Sie prüfen die Unfallstellen, zudem laden Staatsanwälte bei Bedarf Bergbahnmitarbeiter vor.

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