Überwachungskameras: Big Brother fasst im Aargau Fuss
Überwachungskameras: Big Brother fasst im Aargau Fuss

Immer mehr Aargauer Gemeinden wollen öffentliche Plätze mit Überwachungskameras ausstatten. Sie versprechen sich davon präventiven Schutz oder Hilfeleistung bei der Verfolgung von Straftaten. Nun hat der Kanton eine Checkliste herausgegeben.

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Dass die drei jungen Schläger von Kreuzlingen aufgrund einer Videoaufzeichnung gefasst werden konnten, hat vermutlich einen grossen Einfluss darauf, dass immer mehr Aargauer Gemeinden Überwachungskameras installieren wollen. Laut einem Beitrag des Regionaljournals von Schweizer Radio DRS reichen immer mehr Gemeinden beim Büro des Aargauer Datenschutzes ein Gesuch für eine Überwachungskamera ein. Daher hat der Kanton nun eine Checkliste herausgegeben, in der die Kriterien für eine Installation festgelegt sind.

Im Gegensatz zu privaten Kameras müssen die Gemeinden ein Gesuch beim Kanton einreichen und nachweisen, dass die Installation einer Kamera notwendig ist. Wieviele Kameras im Aargau bereits installiert worden sind, kann nicht eruiert werden, da die Bewilligungspflicht erst seit 2008 besteht. Alleine in Baden beläuft sich die Zahl schon auf 180 Kameras, die in Tiefgaragen und auf öffentlichen Plätzen angebracht worden sind. (fhe)