Türkei

Türkischer Ministerpräsident erhält für Rauchverbot WHO-Preis

Türkische Frau raucht eine Zigarette in einem Istanbuler Teehaus (Archiv)

Türkische Frau raucht eine Zigarette in einem Istanbuler Teehaus (Archiv)

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat für seinen Kampf gegen Zigarettenqualm an öffentlichen Plätzen den höchsten Preis der Weltgesundheitsorganisation WHO erhalten.

Ein Jahr nach dem Beginn eines strengen Rauchverbotes in geschlossenen Räumen in der Türkei erklärte die WHO, sie hoffe, dass andere Staaten dem Beispiel folgen.

"Unsere Bürger haben dadurch 1,5 Milliarden Lira (gut eine Millionen Franken) gespart. Die Statistiken zeigen zudem, dass Krankheiten des Atmungssystems um 30 Prozent zurückgegangen sind", sagte Erdogan, der als überzeugter Nichtraucher bekannt ist, am Montag bei der Preisverleihung in Ankara.

Die Türkei hatte das Rauchverbot schrittweise verschärft. Vor einem Jahr war es auch auf Cafés, Restaurants und Teehäuser ausgedehnt worden. Untersuchungen haben gezeigt, dass das Verbot ganz überwiegend eingehalten und von 92 Prozent der türkischen Bevölkerung unterstützt wird.

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