Tuberkulose-Verdacht in Zürcher Gefängnis

Tuberkulose-Verdacht in Zürcher Gefängnis

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Nach einer Untersuchung im Gefängnis Zürich musste ein Mann mit Verdacht auf Tuberkulose ins Spital gebracht werden, bei einem weiteren Insassen bestand ebenfalls der Veracht auf die Krankheit.

In Zusammenhang mit der Debatte im Zürcher Kantonsrat vom Montag über Risiken von Tuberkulose-Erkrankungen in Gefängnissen informiert das Amt für Justizvollzug über zwei andere Verdachtsfälle. Es handelt sich um zwei Untersuchungshäftlinge im Gefängnis Zürich, bei denen im Rahmen von medizinischen Untersuchungen Verdacht auf Tuberkulose geäussert wurde. Tuberkulose gilt nicht als hochinfektiös. Ein Zusammenhang zwischen beiden Verdachts-Fällen ist nicht auszumachen. Die Abklärung solcher Fälle gehört laut Medienmitteilung des Kantons Zürich zum Gefängnisalltag.

Einer der beiden Insassen wurde in Spitalbehandlung gesetzt. Beim anderen zeigte ein erster Test zwar ein positives Ergebnis, ein zweiter jedoch ein negatives.

Im Gefängnis Zürich wurden umgehend Vorsichtsmassnahmen für Personal und Gefangene getroffen, die bis zu einer allfälligen Bestätigung negativer Diagnosen aufrechterhalten werden. Ansteckungsgefahr für die Bevölkerung bestand nach bisheriger Einschätzung der Behörden keine.

Angesichts der üblichen Inkubationszeit und unterschiedlicher Eintrittsdaten der beiden Insassen wird ein möglicher Zusammenhang zwischen beiden Fällen ausgeschlossen.

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