Witz-Affäre
Tschäppäts Italienerwitze: SP-Nationalrat Pardini verlangt Entschuldigung

Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät will sich für seine Italiener-Witze nicht entschuldigen. Genau das fordert sein Fraktionskollege Corrado Pardini. Die Witze zeugen in seinen Augen von fehlendem Anstand.

Merken
Drucken
Teilen
Berner Stapi Alexander Tschäppät bei seinem Satireauftritt. (Archiv)

Berner Stapi Alexander Tschäppät bei seinem Satireauftritt. (Archiv)

Keystone

Der Streit um die Italienerwitze des Berner Stadtpräsidenten und SP-Nationalrats Alexander Tschäppät schwelt weiter. Nachdem Tschäppät in einem Interview sagte, er wolle sich für die Witze nicht entschuldigen («Jetzt soll das Gericht klären, ob die Witze rassistisch sind oder nicht») geht Tschäppäts schärfster Kritiker und SP-Fraktionskollege Corrado Pardini in der Zeitung „Schweiz am Sonntag" wieder in die Offensive: ««Die Witze sind deplatziert und zeugen von fehlendem Anstand. Ich hätte mir gewünscht, dass sich Herr Tschäppät für die Witze entschuldigt», so Pardini.

Von der Anzeige gegen Tschäppät wegen Verstoss gegen die Rassismus-Strafnorm hält Pardini allerdings nichts: «Für mich ist das Ganze eine politische Frage und keine juristische Angelegenheit».