Aussereheliche Affäre

Trotz Negativ-Schlagzeilen: Zuger Regierungsrat Beat Villiger wird sein Amt antreten

Beat Villiger.

Beat Villiger.

Der Zuger Regierungsrat hat sich nach einer längeren Bedenkzeit entschieden: Er tritt nicht zurück.

Der Zuger Regierungsrat Beat Villiger hat sich entschieden. Wie unsere Zeitung aus gut unterrichteten Quellen erfahren hat, wird der CVP-Justizdirektor die nächste Legislatur antreten. Am Wahlsonntag, 7. Oktober, erreichte Beat Villiger das drittbeste Resultat aller Regierungsratskandidaten im Kanton Zug. Trotz dieses Wahlerfolges hat sich Villiger danach entschieden, mehr Bedenkzeit über seine politische Zukunft als Regierungsrat zu nehmen.

Der Grund: Villiger war kurz vor der Wahl in die Schlagzeilen geraten. Der 61-Jährige überliess einer Frau, mit der er ein Verhältnis hatte und eine uneheliche Tochter hat, 2017 zweimal ein Auto, das auf ihn eingelöst war. Diese besass keine Fahrerlaubnis und wurde von der Luzerner Polizei zweimal beim Fahren erwischt. In der Folge ermittelte die Luzerner Staatsanwaltschaft gegen Villiger – auch wegen Urkundenfälschung. (rh)

Update folgt.

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