IS-Dschihadisten

Trotz IS-Verbot: 18 Gotteskrieger laufen in der Schweiz frei herum

IS-Dschihadisten posieren auf Twitter (Archivbild).

IS-Dschihadisten posieren auf Twitter (Archivbild).

Die Schweiz hat die Terrorgruppe Islamischer Staat verboten und trotzdem dürfen Gotteskrieger-Rückkehrer sich hierzulande frei bewegen. Laut Schweizer Nachrichtendienst sollen es 18 Dschihad-Rückkehrer geben.

Trotz IS-Verbot: Hierzulande können sich 18 Dschihad-Rückkehrer frei bewegen, wie die „Schweiz am Sonntag“ berichtet. In anderen Ländern werden Rückkehrer sofort aus dem Verkehr gezogen.

Der Schweizer Nachrichtendienst rechnete diese Woche vor: «18 dschihadistisch motivierte Reisende in Dschihad-Gebiete» habe er in den letzten Jahren registriert. Bestätigt ist nur einer der Fälle. Ein Unterwalliser, gegen den bei der Bundesanwaltschaft ein Strafverfahren läuft, der aber nicht in Haft ist. Die anderen 17 sind «unbestätigte» Gotteskrieger, es läuft kein Verfahren der Bundesanwaltschaft (BA) gegen sie.

Die Schweizer Behörden schafften es demnach bisher nicht, ihnen die Beteiligung am Dschihad nachzuweisen. Das heisst, und Recherchen der „Schweiz am Sonntag“ bestätigen es: Die angeblichen Dschihadisten laufen allesamt frei in der Schweiz herum. Beweise gegen die Islamisten müsste das Bundesamt für Polizei (fedpol) sammeln. Man sei an der Arbeit, heisst es dort. Bestehe hinreichender Tatverdacht, werde die Bundesanwaltschaft eingeschaltet. 

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