Trimbach: Verdacht auf Stimmenfang

Wurde bei den Gemeinderatswahlen in Trimbach geschummelt? Die Solothurner Staatskanzlei geht davon aus, denn sie hat am Dienstag bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige eingereicht.

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Die Solothurner Staatskanzlei hat am Dienstag bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige wegen «Verdachts auf Vergehen gegen den Volkswillen» bei den Gemeinderatswahlen der Einwohnergemeinde Trimbach eingereicht. Dies teilt der Medienbeauftragte des Regierungsrates, Dagobert Cahannes, mit.

Das Wahlbüro Trimbach hat der Staatskanzlei am Wahlsonntag gemeldet, dass 46 planmässig (systematisch) ausgefüllte Wahlzettel der Liste 3 (FdP) eingegangen sind. Diese wurden noch am Sonntag von der Staatskanzlei überprüft. Das Wahlbüro Trimbach wurde angewiesen diese umgehend als ungültig zu erklären. In den publizierten Resultaten sind diese Wahlzettel bereits als ungültig berücksichtigt. Die Schriftzüge sehen sehr ähnlich aus und könnten durchaus von ein und derselben Person stammen.

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