Im Verlauf des Mittwochs soll die Bahnstrecke wieder geöffnet werden. "Die zuständigen Personen arbeiten mit Hochdruck an der Wiedereröffnung der Bahnstrecke Täsch - Zermatt", teilte die Gemeinde Zermatt mit. Die Behörden wollen nach 9 Uhr wieder informieren. Eine weitere Luftbrücke wie am Vortag ist für Mittwoch nicht geplant wie es in der Mitteilung heisst.

Das Oberwallis war am Mittwoch im Schnee versunken. Mehrere Dörfer waren von der Aussenwelt abgeschnitten. Allein im Touristenort Zermatt mussten Einheimische und rund 13'000 Touristen vorerst ausharren.

Zermatt nur über eine Luftbrücke erreichbar

Zermatt nur über eine Luftbrücke erreichbar (Beitrag vom 9. Januar 2018)

Das Oberwallis versinkt im Schnee. Die Ferienorte Zermatt und Saas-Fee bleiben bis mindestens (morgen) Mittwoch wegen drohender Lawinen von der Aussenwelt abgeschnitten. In der Region Simplon fielen innerhalb von 24 Stunden zwei Meter Schnee. Zahlreiche Verkehrswege im Oberwallis wurden wegen heftiger Schneefälle und wegen der Lawinengefahr unterbrochen. Trotzdem scheint in Zermatt das Leben seinen gewohnten Gang zu nehmen.

Pisten und Wege zu

Die Zufahrtsstrasse und die Bahnlinie zum Ort mussten wegen akuter Lawinengefahr geschlossen werden. Der Ort selbst war nicht bedroht. Die Pisten und Wanderwege ringsum waren aber geschlossen.

Die Gemeinde hatte am Dienstag zwischen 15 und 17 Uhr eine Luftbrücke für Touristen eingerichtet, die ab- oder anreisen wollten oder mussten. Laut der Gemeindepräsidentin von Zermatt, Romy Biner-Hauser, reagieren die Dorfbevölkerung und die Touristen aber gelassen auf die Situation. Dies, obwohl es am Dienstagmorgen zu einem rund zweistündigen Stromunterbruch gekommen sei.

Nach heftigem Schneefall waren auch andere Orte in den Alpen von der Aussenwelt abgeschnitten. In Italien sassen etwa 5000 Menschen fest. Im italienischen Wintersportort Sestriere verschüttete eine Lawine ein Wohngebäude, alle Bewohner wurden gerettet. Im Osten Frankreichs suchten Einsatzkräfte nach einem vermissten britischen Skifahrer.