Thailand

Tote und Verletzte bei Doppelanschlag im Süden Thailands

Thailand kommt nicht zur Ruhe (Archiv)

Thailand kommt nicht zur Ruhe (Archiv)

Bei einem Doppelanschlag im Süden Thailands sind mindestens zwei Menschen getötet und 41 weitere verletzt worden, einige von ihnen lebensgefährlich. Zwei Bomben gingen im Abstand von etwa zehn Minuten in der Stadt Yala hoch.

Die Polizei machte islamistische Rebellen für die Anschläge verantwortlich. Im muslimischen Süden Thailands streben Aufständische nach Unabhängigkeit. Yala ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz.

Die erste Bombe explodierte vor einem Autogeschäft. Als Polizisten und Rettungskräfte am Anschlagsort eingetroffen seien, sei in unmittelbarer Nähe ein zweiter Sprengsatz explodiert.

Der Gouverneur von Yala, Krisada Boonrach, erklärte, die Behörden seien vor dem Anschlag gewarnt worden; allerdings sei der Zeitraum zwischen dem 28. und 30. Mai angegeben worden.

Seit Januar 2004 sind mehr als 4100 Menschen der ethnisch-religiösen Gewalt im Süden zum Opfer gefallen. Mehrheitsreligion in Thailand ist der Buddhismus.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1