Wer versuche die Anschläge in Norwegen politisch zu instrumentalisieren, der disqualifiziere sich selbst, meint SVP-Präsident Toni Brunner. Die Taten von Anders Breivik seien zwar schrecklich, dürften aber nicht gegen die rechte Politik eingesetzt werden.

Verantwortlich für den Doppelanschlag seien eher fehlende Kanäle zur Mitbestimmung des Einzelnen in Norwegen. Das habe den Frust und die Unzufriedenheit über die Regierung anstauen lassen. «Die Politik [...] muss fähig sein, die Probleme der Bevölkerung aufzunehmen und auch anzusprechen», stellt Brunner fest.