Bei den neun Exemplaren, die von den Tierschützern eingefangen und in der Natur wieder frei gelassen wurden, soll es sich um Ringelnattern, Schlingnattern, Vipern und um eine Äskulapnatter gehandelt haben. Letztere könnten bis zu zwei Meter lang werden und auf Bäume klettern.

Dass es die Schlangen im Tessin aktuell vermehrt in die Häuser ziehe, liegt laut Armando Besomi, Präsident des Tierschutzvereins Bellinzona, an den sinkenden Nachttemperaturen und den Erntearbeiten auf den Feldern, wie er in einem Communiqué schreibt.

Wer eine Schlange in seinem Haus entdeckt, sollte tagsüber ein Fenster oder eine Tür öffnen, rät er. Sobald die Sonne scheint, würden die wechselwarmen Reptilien den Weg in den Garten meist selber finden. Im anderen Fall sei es richtig, den Tierschutzverein zu verständigen.