Tierschutz

Tierschützer fordern Richtlinien für Fischzucht-Betriebe

Rechtsgrundlagen für Fischzucht-Betriebe

Rechtsgrundlagen für Fischzucht-Betriebe

Fünf Tierschutzorganisationen haben dem Bundesamt für Veterinärwesen in Bern eine Petition überreicht, in der Rechtsgrundlagen für Fischzucht-Betriebe verlangt werden. Unterschrieben wurde die Bittschrift von 3466 Personen.

Auslöser für die Petition war der inzwischen wieder geschlossene Fischzucht-Grossbetrieb im St. Galler Rheintal, der für seine Tiere eine umstrittene Tötungsmethode angewandt hatte. Der Verein fair-fish hatte die Methode kritisiert und im Hinblick auf ein weiteres Projekt in Mollis GL gesetzliche Grundlagen gefordert.

Der Schweizer Tierschutz (STS), die Schweizerische Gesellschaft für Tierschutz/Pro Tier, der Verein Ocean Care und der Zürcher Tierschutz schlossen sich der Forderung von fair-fish an und sammelten ebenfalls Unterschriften, wie sie bekanntgaben.

Die Tierschutzorganisationen hätten schon während ihrer mehrjährigen Mitarbeit an der neuen Tierschutzverordnung vor möglichen Lücken gewarnt, heisst es in der Mitteilung weiter. Dabei sei auch ein wissenschaftliches Prüfverfahren für Haltungssysteme von Fischen vorgeschlagen worden.

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