Verkehrsplanung

Tessiner Regierung will Staus im Mendrisiotto ein Ende bereiten

Staus im Mendrisiotto ein Ende bereiten

Staus im Mendrisiotto ein Ende bereiten

Der Verkehrsfluss im Mendrisiotto soll verbessert werden. Zu diesem Zweck hat die Tessiner Regierung ein Massnahmenpaket im Wert von 74 Millionen Franken zuhanden des Kantonsparlamentes verabschiedet.

Der Löwenanteil des Betrages ist für die Neugestaltung des Autobahnzubringers in Mendrisio vorgesehen. Weitere Massnahmen betreffen die Verkehrsführung im Grenzort Chiasso sowie auf der Kantonsstrasse zwischen Mendrisio und dem Grenzübergang Bizzarone.

So soll dort die Lichtsignalanlage "Croce Grande" einem mehrspurigen Kreisel weichen. In dieser Zone kommt es während den Stosszeiten täglich zu Staus.

Umweltdirektor Marco Borradori (Lega) wies in diesem Zusammenhang vor den Medien darauf hin, dass mittlerweile 44 500 italienische Grenzgänger ins Tessin zur Arbeit fahren würden - so viel wie noch nie zuvor.

Von den geplanten Massnahmen im Südzipfel der Schweiz soll sowohl der öffentliche als auch der private Verkehr profitieren.

Eine weitere Verbesserung der Situation verspricht sich Borradori zudem durch die S-Bahn Mendrisio-Varese, die im Jahr 2013 den Betrieb aufnehmen soll. Damit werde den italienischen Pendlern eine echte Alternative zur Verfügung stehen.

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