Heli-Skiing

«Terror-Angriff» auf Heli: Waren die Eisblock-Werfer Umwelt-Fundis?

Neben Rettungsdiensten bietet die Air Glaciers auch umstrittenes Heli-Skiing an. (Archiv)

Neben Rettungsdiensten bietet die Air Glaciers auch umstrittenes Heli-Skiing an. (Archiv)

Mit Eisblöcken griffen zwei Personen einen Helikopter der Air Glaciers an, als der einen Skitouristen transportierte. Der Pilot redet von «Terror-Angriff». Viel eher dürfte es sich um eine Aktion verärgerter Umweltschützer handeln.

Ein 35-jähriger Berner bewarf einen Helikopter der Air Glaciers, als dieser einen Skitouristen beim Hochgebirgslandeplatz «Wildhorn» im Wallis aussteigen liess.

Aufsetzen konnte der Helikopter nicht, weil der Berner Angreifer und eine weitere Person auf dem Landeplatz aufhielten. Der Pilot liess darum seine Passagiere - ein Bergführer und der Ski-Kunde - etwas unterhalb des Platzes im Schwebeflug aussteigen.

Anschliessend kehrte der Helikopter, an dem kein Schaden entstand, auf den Landeplatz Sitten zurück. Gemäss Air-Glaciers hätte das Bewerfen der Rotorenblätter mit Eis und Schnee zu einem Unfall führen können. Das reichte eine Strafklage ein.

Pilot Bertrand Raetz spricht im «Blick» von einem «Terror-Angriff» auf seinen Heli. Tatsache ist, dass sich Umweltverbände gegen Heliskiing seit Jahren wehren. Das teure Hobby sei ökologischer Unsinn und die Wildtiere würden gestört, monieren die Umweltschützer. Immer wieder wird auch Kritik wegen Lärmbelästigung laut.

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