Das Beispiel von Château-d'Oex VD illustriert den Wetterumsturz, wie SRF Meteo am Montag mitteilte. In dem rund 1000 Meter hoch gelegenen Ort wurde am Montagmorgen eine Temperatur von lediglich 0,4 Grad gemessen. Am Sonntag lag die Höchsttemperatur dort bei 22,8 Grad.

Dies entsprach laut SRF Meteo einem Temperatursturz von mehr als 22 Grad innerhalb von rund 18 Stunden. Am Montagnachmittag wurde im Waadtländer Ort noch eine Höchsttemperatur von 5 Grad erwartet, was immer noch einer Abkühlung von rund 18 Grad gegenüber dem Sonntag entspricht.

Am Montagmorgen waren zahlreiche Alpenpässe wieder mit Schnee bedeckt, so etwa der Col des Mosses mit einer Passhöhe von 1445 Metern über Meer oder der Simplon-, der Lukmanier-, der Flüela-, der Bernina- und der Julierpass. Der Klausenpass musste vorübergehend sogar wieder geschlossen werden.

Zwischen Grindelwald Grund und der Kleinen Scheidegg wurde ab Montagmittag bis 16.30 Uhr der Bahnverkehr eingestellt. Grund war die dort herrschende Lawinengefahr, wie aus einer Bahnverkehrsinformation hervorgeht.

Der Wetterrückfall in den Winter dürfte gemäss den Meteorologen von SRF Meteo allerdings nur von kurzer Dauer sein. Am Dienstag dürfte es zwar noch frisch sein mit Höchsttemperaturen um 13 Grad im Mittelland. Bereits ab Mittwoch werden aber nördlich der Alpen wieder Temperaturen von 20 Grad erwartet.

Ab Donnerstag sind gemäss den Prognosen sogar wieder sommerliche Werte von 25 Grad oder mehr möglich. Allerdings wird in der zweiten Wochenhälfte jeweils gegen Abend die Schauerneigung zunehmen.