"Leben im Réduit"

Teilnehmer von SF-Sommerserie beziehen Alpenfestung

Packen für die Zeit im Alpen-Réduit

Packen für die Zeit im Alpen-Réduit

Für die Teilnehmer des Projekts «Alpenfestung - Leben im Réduit», einer Sommerserie des Schweizer Fernsehens (SF), gilt's ernst: Sie beziehen die Alpenfestung bei Stansstad. Bis am 14. August berichtet SF täglich über die Erlebnisse der Zeitreise.

Während knapp drei Wochen leben 25 Männer in der Artilleriefestung Fürigen bei Stansstad wie im Aktivdienst. Gleichzeitig bewirtschaften drei Frauen und fünf Kinder mit bescheidenen Mitteln einen Bauernhof in Emmetten NW und beteiligen sich an der Anbauschlacht, heisst es in einer Medienmitteilung von SF.

Das "Living-History-Projekt", produziert von der Redaktion von "Schweiz aktuell", soll die Kriegsjahre in der Schweiz von einer anderen Seite beleuchten und einen neuen Blick auf den Mythos Réduit öffnen. Im Vordergrund stehen nicht die grossen militärischen Strategien, sondern Alltagsprobleme: die Trennung von den Liebsten, das rationierte Essen, der tägliche Drill.

Die Teilnehmer gehen während den drei Wochen dem strengen Alltag der vierziger Jahre nach. Sie werden mit Kleidern, Waffen und Werkzeugen jener Zeit ausgestattet. Zudem werden sie, damit sie so authentisch wie möglich leben können, weitgehend von der Öffentlichkeit abgeschirmt.

Für die Sommerserie von SF hatten sich rund 800 Personen beworben. In zwei Casting-Runden wurden 80 Personen auf ihre Fähigkeiten und Eignungen für das Projekt geprüft, heisst es in der Mitteilung weiter. Ausgewählt wurden fünf Offiziere, 20 Soldaten, drei Landfrauen und fünf Kinder.

"Alpenfestung - Leben im Reduit" wird von Montag bis Freitag jeweils im Anschluss an die tagesaktuellen Berichte von "Schweiz aktuell" ausgestrahlt. Die Sendung steht in der Tradition von Projekten wie "Leben wie zu Gotthelfs Zeiten" oder "Pfahlbauer von Pfyn".

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