Thailand

Tausende Thailänder bei Friedensgebeten in Bangkok

Fiedensgebet in Bangkok

Fiedensgebet in Bangkok

Eine Woche nach der Erstürmung des Protestcamps in Bangkok haben sich in der thailändischen Hauptstadt tausende Menschen zu Friedensgebeten versammelt. Ab dem frühen Morgen kamen an mehreren Orten in der Stadt buddhistische Gläubige zusammen.

Auch Christen, Muslime und Sikhs nahmen an den Gebeten teil, zu der der Gouverneur von Bangkok, Sukhumbhand Paribatra, aufgerufen hatte. Eine der Gebetszeremonien fand vor dem Einkaufszentrum Central World statt, das während der Unruhen ebenso wie mehr als 30 weitere Gebäude in Brand gesetzt worden war.

Der Gouverneur erklärte, die Gebete sollten zur "Erholung" der von den blutigen Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und oppositionellen Rothemden Betroffenen beitragen.

Er rief dazu auf, "die Vergangenheit zu vergessen und eine neue, geeinte thailändische Gesellschaft zu schaffen". Bei den Unruhen waren seit Mitte März mindestens 88 Menschen ums Leben gekommen und 1900 weitere verletzt worden.

Am Mittwoch vergangener Woche stürmte die Armee das besetzte Geschäftsviertel Ratchaprasong, am Wochenende kehrte Bangkok weitgehend zur Normalität zurück. Dennoch verlängerten die Behörden am Dienstag die nächtliche Ausgangssperre in der Hauptstadt und 23 Provinzen des Landes um vier weitere Nächte.

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