Soldaten
Tausende Gräber auf US-Militärfriedhof sind nicht gekennzeichnet - das Weisse Haus ist schockiert

Sie kämpften und starben für ihr Land und erhalten nicht einmal eine angemessene letzte Ruhestätte. Der US-Soldatenfriedhof in Arlington ist in einem desolaten Zustand.

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Militärfriedhof Arlington

Militärfriedhof Arlington

Keystone

Aus Afghanistan kehren immer mehr tote US-Soldaten nach Hause zurück. Jetzt zeigt sich dass diesen Menschen nicht die letzte Ehre erwiesen wurde.

Bis zu 6600 Gräber auf dem US-Militärfriedhof Arlington seien «gar nicht, ungenügend oder falsch gekennzeichnet» wurden. Dies geht aus einem Bericht des Heimatschutz-Ausschusses des Senats hervor. Das Problem: Es geben «immer noch kein automatisches System, um Gräber zu orten und Bestattungen zu organisieren».

In Arlington ruht auch Kennedy
Das Weisse Haus zeigt sich schockiert über den Bericht. «Der Arlington-Friedhof ist heiliger Boden und Ruhestätte für diejenigen, welche diesem Land tapfer gedient haben - sie verdienen eine bessere Behandlung», erklärt Robert Gibbs - Sprecher des Weissen Hauses.

Auf dem wohl bekanntesten Friedhof der USA liegen neben den Soldaten auch zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten. So auch der ermordete Präsident John F. Kennedy.

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