Im Zeitraum von März 2008 bis März 2009 habe es täglich 1600 solcher Anträge und zugleich 600 Ersuchen gegeben, Namen von der Liste zu streichen, hiess es in dem Bericht. Die Zeitung bezog sich dabei auf FBI-Unterlagen, die dem Justizausschuss des Senats zugeleitet und nun veröffentlicht wurden.

Beamte der Bundespolizei wiesen darauf hin, dass es sich bei den Vorschlägen für Neueinträge nicht zwangsläufig in jedem Fall auch um eine neue Person handle. Es könnten auch Pseudonyme von Verdächtigen sein, die sich bereits auf der Liste befänden.

Wie die "Washington Post" weiter schreibt, sind weniger als fünf Prozent der aufgelisteten Personen US-Bürger. Neun Prozent befänden sich auch auf der geheimen "No Fly"-Liste von Personen, denen der Flug in oder aus den USA verboten ist.