Zürcher Regierungsrat

SVP-Regierungsrätin Rita Fuhrer erneut operiert

Zürcher Regierungsrätin Rita Fuhrer (Archiv)

Zürcher Regierungsrätin Rita Fuhrer (Archiv)

Die Pechsträhne der zurücktretenden Zürcher SVP-Regierungsrätin Rita Fuhrer reisst nicht ab. Nach einer Lungenentzündung im Frühjahr und einem Velofunfall im Juni liegt die 56-jährige Volkswirtschaftsdirektorin erneut im Spital.

Fuhrer sei erkrankt und habe sich am Freitag einem operativen Eingriff unterziehen müssen, teilte die Volkswirtschaftsdirektion mit.

Rita Fuhrer war am 13. Juni auf einer Velofahrt in Pfäffikon SZ mit einem Auto kollidiert. Dabei erlitt sie mehrere Rippenbrüche. Eine der gebrochenen Rippen hatte das Lungenfell verletzt.

Die SVP-Politikerin musste sich deshalb zweimal einer Operation unterziehen. Nach einem längeren Aufenthalt in einer Reha-Klinik konnte sie Ende August die Arbeit wieder aufnehmen. Bereits im Frühjahr war die Volkswirtschaftsdirektorin wegen einer Lungenentzündung ausgefallen.

Nach ihrem erneuten Spitalaufenthalt übernimmt Regierungsrat Thomas Heiniger (FDP) zum dritten Mal in diesem Jahr die Stellvertretung der Volkswirtschaftsdirektorin.

Wegen ihrer gesundheitlichen Probleme hatte Rita Fuhrer im Sommer ihren Rücktritt als Regierungsrätin auf Ende April 2010 bekannt gegeben. Bei der Ersatzwahl Ende November wurde der Wädenswiler Stadtpräsident und SVP-Kantonsrat Ernst Stocker als Nachfolger gewählt.

Wie Stocker gegenüber "Radio 24" ausführte, wäre er bereit "Hand für eine Lösung zu bieten", sollte Fuhrer längere Zeit dem Arbeitsplatz fern bleiben müssen. Als Meisterlandwirt, der seinen Hof seinem Sohn übergeben hat, ist Stocker an keine Kündigungsfristen gebunden.

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