Toni Brunner
SVP-Präsident Toni Brunner wirft CVP und SP "Geheimplan" vor

Die Vorwürfe, die Toni Brunner im "Sonntag" gegen CVP und SP erhebt, sind happig. «Die CVP und die Linke hat die Mehrheit für die Bundesratswahl vom 16. September bereits zusammen – mit welchen Versprechungen auch immer», sagt der SVP-Präsident.

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«Die Koalition der Blocher-Abwähler verfolgt mit einem eigentlichen Geheimplan höhere Ziele: Sie will eine inhaltliche Koalition, eine Mitte-Links-Regierung, mit FDP und SVP als Feigenblatt.» Toni Brunner glaubt den Namen des neuen Bundesrates schon jetzt zu kennen, den die Bundesversammlung am 16. September küren wird: CVP-Ständerat Urs Schwaller. «Die Schwaller-Sprachdebatte ist lediglich ein unwürdiges Geplänkel», sagt Brunner. «Das Spiel ist abgekartet.» Insbesondere habe die CVP der SVP ein Gesprächsangebot ausgeschlagen. Brunners Aussagen sorgen für rote Köpfe. Verärgert reagiert vor allem die CVP. «Toni Brunner lügt schon wieder», sagt CVP-Präsident Christophe Darbellay. «Ich habe nie ein Gesprächs-Angebot von ihm bekommen, obwohl er meine Natel-Nummer genau so kennt wie meine Mail-Adresse.» Brunners Aussagen seien «total unglaubwürdig».

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