Personenfreizügigkeit

SVP-Präsident Albert Rösti: «Mit der Freizügigkeit werden die Löhne auf EU-Niveau sinken»

Albert Rösti, noch bis im August Parteipräsident der SVP.

Albert Rösti, noch bis im August Parteipräsident der SVP.

In einem Interview mit der NZZ wirft SVP-Präsident Albert Rösti der Economiesuisse  «Lug und Trug» vor. Ihnen gehe es bei der Personenfreizügigkeit nur um günstige Arbeitskräfte.

(wap) Der Schweiz drohe derzeit eine Kündigungswelle, und dies werde der SVP-Initiative gegen die Personenfreizügigkeit zum Durchbruch verhelfen: Dies sagte SVP-Präsident Albert Rösti in einem am Dienstag erschienenen Interview mit der NZZ.

Er übt dabei heftige Kritik an den Wirtschaftsverbänden, allen vorab der Economiesuisse, der er «Lug und Trug» vorwirft: Sie vertrete die Interessen der grossen internationalen Unternehmen, die meist von Ausländern geführt würden. Ihnen gehe es darum, die Lohnkosten tief zu halten. Das sei aus Firmensicht verständlich, für das Land aber verheerend. «Mit der Freizügigkeit werden die Löhne auf EU-Niveau sinken», warnt Rösti. Trotz schlechter Umfragewerte gibt sich Rösti weiterhin siegesgewiss. Die Umfragen seien unzuverlässig, da sich viele bei Ausländerthemen nicht trauten zu sagen, was sie denken.

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