Christoph Mörgeli
SVP-Mörgeli musste den Fahrausweis abgeben

Der Autounfall von Christoph Mörgeli im Dezember 2009 ist juristisch abgeschlossen. Wie Mörgeli gegenüber der Zeitung "Sonntag" bestätigte, erhielt der Zürcher SVP-Nationalrat einen Bussbescheid von etwas über 200 Franken. Dazu kam ein Ausweisentzug für einen Monat.

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SVP-Vertreter liebäugeln mit eigener Bundesrats-Kandidatur

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Keystone

Erstmals gesteht Mörgeli im "Sonntag" auch ein, dass er nicht angegurtet war. Gesichert ist zudem, dass er mit 40 Stundenkilometern in den Lieferwagen eines Reinigungsunternehmens fuhr. Die Ermittlungen wurden zuerst von der Kantonspolizei Zürich und dann von der Staatsanwaltschaft See/Oberland geführt. Bei dem Unfall erlitt Mörgeli eine Verletzung im oberen Halswirbelbereich, die zu Lähmungen in den Armen und Einschränkungen der Beine führte. Nach einer intensiven Reha-Behandlung konnte er die Klinik Balgrist acht Wochen nach dem Unfall verlassen. Dass ihn der Unfall verändert und in der politischen Auseinandersetzung milder gestimmt habe, streitet er rundweg ab: «Das hätten wohl meine Gegner gerne.» Mit dem Bussbescheid sei «die Sache für mich erledigt.» Unfallursache war die Morgensonne, die den SVP-Politiker geblendet hatte.

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