Schweiz

SVP Fraktionschef will, dass Geschäfte per Ende April wieder öffnen

Die Schliessung der Geschäfte und Restaurants fügt der Wirtschaft erheblichen Schaden zu.

Die Schliessung der Geschäfte und Restaurants fügt der Wirtschaft erheblichen Schaden zu.

Erste bürgerliche Politiker fordern eine Lockerung der Massnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie per 19. April. Die Mitte und die Linke will sich nicht ins Krisenmanagement des Bundesrats einmischen.

(gb.) Die Massnahmen, die der Bundesrat zur Eindämmung der Coronapandemie verhängt hat, gelten bis zum 19. April. Während der Bundesrat an einer Strategie arbeitet, ob und um wie lange er die Massnahmen zu verlängern gedenkt, fordern erste gewichtige Stimmen aus der Politik eine möglichst rasche Lockerung. Thomas Aeschi etwa, Fraktionschef der SVP, sagt gegenüber der «Sonntagszeitung», sämtliche Geschäfte aber auch Zahnarztpraxen sollten per 19. April wieder schrittweise geöffnet werden.

Für eine baldige Rückkehr zum Normalzustand plädiert auch Beat Wälti, Fraktionschef der FDP: «Die ersten Lockerungen sollten schrittweise erfolgen, sobald der Peak der Neuansteckungen erreicht und sofern der Schutz der Risikogruppen gewährleistet ist», sagt Wälti gegenüber der «NZZ am Sonntag».

Weder für noch gegen eine Lockerung sprechen sich in dem Artikel der «NZZ am Sonntag» Regula Rytz, die Präsidentin der Grünen und Gerhard Pfister, Präsident der CVP aus. Sie sehen den Bundesrat, nicht das Parlament in der Verantwortung, diesen Entscheid zu fällen. Für SP-Fraktionschef Roger Nordmann ist derweil zentral, dass der Entscheid nicht allen basierend auf dem Rückgang der Ansteckung getroffen werde, sondern vom Grad der Immunität in der Bevölkerung abhängt.

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