Die Lawinen wurden am Freitagnachmittag beim Stellitäli festgestellt, wie die St. Galler Kantonspolizei am Samstag schrieb. Eine Lawine verschüttete einen gesperrten Winterwanderweg. Beide Lawinen blieben zunächst unbemerkt, weil sich die laut Polizei verantwortlichen Skifahrer nicht beim Pistenrettungsdienst meldeten.

Erst bei der Schlusskontrolle der Pisten entdeckten Angestellte der Bergbahnen die Lawinen. Weil man nicht ausschliessen konnte, dass Menschen verschüttet worden waren, wurde eine grosse Suchaktion eingeleitet mit dem Pistenrettungsdienst, Hundeführern der Alpinen Rettung und dem Alpinkader der Kantonspolizei.

Die Polizei geht davon aus, dass zwei unbekannte Variantenskifahrer die Lawinen ausgelöst hatten. Sie sollen bei der Bergstation Seeben die gesicherte Piste verlassen haben und unterhalb des Stellikopfes einen steilen Hang traversiert haben. Spuren wiesen nach Angaben der Polizei auf die Skifahrer als Verursacher hin.