Die Untersuchung wurde am 20. März 2018 wegen des Verdachts auf Rassendiskriminierung eingeleitet. Christof Scheurer, Informationsbeauftragter der Berner Generalstaatsanwaltschaft, bestätigte am Sonntag gegenüber der SDA einen Bericht der "NZZ am Sonntag".

Der Verfahrenseröffnung war eine Vorermittlung gegen Abu Ramadan vorausgegangen. In deren Rahmen wurde die Predigt des Vorbeters übersetzt, wie Scheurer gegenüber der Zeitung ausführte. Jetzt müsse die Verfahrensleitung abklären, wie die fraglichen Äusserungen im Kontext des Islams zu interpretieren und zu verstehen seien.

Der Fall Abu Ramadan hatte im vergangenen Jahr für Aufsehen gesorgt. Dies nachdem der "Tages-Anzeigers" und der "Bunds" Berichte veröffentlicht hatten, nach welchen der Mann Hasspredigten gehalten haben soll.

Der Libyer, der während Jahren von der Sozialhilfe gelebt hatte, hat seinen Flüchtlings- und seinen Asylstatus verloren. Er lebt heute dank einer C-Bewilligung in der Schweiz.