Gemäss CO2-Gesetz muss die Schweiz ihre CO2-Emissionen zwischen 2008 und 2012 um 10 Prozent oder 20 Millionen Tonnen gegenüber 1990 senken. Die Stiftung Klimarappen der Schweizer Wirtschaft hatte sich im Jahr 2005 gegenüber dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) verpflichtet, dazu einen Beitrag von 9 Millionen Tonnen zu leisten.

Nun wurde eine Zusatzvereinbarung unterzeichnet, wie die Stiftung mitteilte. Sie sieht vor, die strategische Reserve der Stiftung von 120 Millionen Franken einzusetzen, um zwischen 2008 und 2012 zusätzlich 3 Millionen Tonnen CO2 zu reduzieren. Davon soll mindestens eine Million Tonnen im Inland vermindert werden.

Insgesamt verpflichtet sich die Stiftung damit zur Reduktion von 12 Millionen Tonnen CO2, davon mindestens 2 Millionen im Inland. Ende 2008 hatte die Stiftung 2,2 Millionen CO2-Emissionsreduktionen im Inland unter Vertrag. Zudem schloss sie Kaufverträge über die Lieferung von 9,4 Millionen Zertifikaten aus Projekten im Ausland ab. Jedes Zertifikat entspricht dabei einer Tonne CO2-Reduktion.

Die privatwirtschaftliche Stiftung Klimarappen wird durch die Abgabe von 1,5 Rappen pro Liter auf allen Benzin- und Dieselimporten finanziert. Diese Abgabe wird seit dem 1. Oktober 2005 erhoben.