In der zweiten Nachthälfte kann man rund hundert Sternschnuppen pro Stunde zählen, wie das Observatory & Planetarium Stuttgart mitteilt. Der Ausstrahlungspunkt der Quadrantiden liegt im Sternbild Bootes ("Bärenhüter"), weshalb sie auch als Bootiden bezeichnet werden.

Der Meteorstrom gehört zu den vier aktivsten Sternschnuppenschwärmen. Er wurde erstmals 1825 vom Italiener Antonio Brucalassi beschrieben. Unabhängig davon "entdeckten" die Schweizer Louis Francois Wartmann am 2. Januar 1835 und ein gewisser M. Reynier am 2. Januar 1838 den Meteorstrom.