Stell dir vor, es gibt ein RAV und niemand geht hin

Die Arbeitsvermittlungszentren im Aargau sind überlastet. Deshalb wird heute in Lenzburg ein temporäres RAV eröffnet. Doch wer in Lenzburg wohnt und sich im dortigen neuen RAV anmelden möchte, stösst auf taube Ohren.

Die rund 25 Personen in Lenzburg sollen ausschliesslich um die Dossiers kümmern, die sich in den sechs anderen RAV des Kantons zu hoch türmen. «Als stellensuchende Person können Sie sich nicht direkt beim temporären RAV Lenzburg anmelden», teilt der Kanton mit.

Stellensuchende sollen weiterhin eines der sechs bisherigen RAV in Baden, Brugg, Rheinfelden, Suhr, Wohlen und Zofingen aufsuchen. Falls die Berater der zuständigen Stelle keine neuen Fälle mehr aufnehmen können, kommt dann das temporäre RAV in Lenzburg zum Zug.

Das RAV in Lenzburg ist auf zwei Jahre berfistet. Es soll die anderen Zentren entlasten. Dort bearbeiten RAV-Mitarbeiter als Folge der Wirtschaftskrise heute viel mehr Dossiers. Bis zu 150 pro Mitarbeiter sind keine Seltenheit. Ideal wären bloss 110 bis 120 Dossiers.

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