Miss Schweiz Wahl
Steht nach miserabler Quote die Miss Schweiz Wahl auf der Kippe?

Nachdem die Mister bereits aus dem Programm gekippt wurden, wird die Luft nun auch für die Missen dünn: Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) ist mit dem Marktanteil der Miss Schweiz Wahl vom Samstag nicht zufrieden.

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Keystone

Das Schweizer Fernsehen will in den nächsten Tagen «das weitere Vorgehen besprechen». Die Wahl von Alina Buchschacher aus Bern interessierte gerade mal 25,7 Prozent aller Fernsehzuschauer. Im Klartext: 74,3 Prozent der Zuschauer verbrachten ihren Abend lieber auf einem anderen Sender als auf SF zwei.

Abwärtstrend schon seit mehreren Jahren

Einen Abwärtstrend beobachtet das Schweizer Fernsehen zwar seit mehreren Jahren, doch so tief wie am Samstag war der Marktanteil bei einer Miss-Wahl noch nie. Vor drei Jahren etwa, als Whitney Toyloy gewählt wurde, betrug dieser noch fast 40 Prozent.

Die Zahlen seien im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent gesunken, sagte Bernard Strapp, Bereichsleiter Show und Events, auf Anfrage der sda. «Dies zeigt, dass die Akzeptanz der Miss Schweiz Wahl beim Publikum gesunken ist.»

Mister-Wahl bereits auf 3+ verbannt

Bereits aus dem Programm gekippt wurde die Mister Schweiz Wahl. Weil der Marktanteil der diesjährigen Ausgabe auf nur noch 26,3 Prozent absackte, entschloss sich das Schweizer Fernsehen im Mai, die Show nicht mehr auszustrahlen. Daraufhin gewährte der Privatsender 3+ den schönen Männern Asyl und unterschrieb mit der Mister Schweiz Organisation einen Dreijahresvertrag. Damit haben die Mister weiterhin eine Plattform und 3+ die erste grosse Samstagabend-Show in ihrem Programm. (sda)

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