Im Zuge des grenzüberschreitenden Prozesses «Agenda 21» reifte schon vor mehr als zehn Jahren die Erkenntnis, dass beide Rheinfelden den Rheinufer-Rundweg im Sinne eines Naherholungsprojekts ausbauen und gestalten wollen – und auf den Eisensteg als stadtnahen Velo- und Fussgänger-Übergang nicht verzichten können. Schon seinerzeit stand der totale Abbruch des alten Kraftwerk-Ensembles im Raum.

Die damaligen Kraftübertragungswerke Rheinfelden (KWR) gaben – nach AZ-Informationen – für rund 30'000 DM die Studie für eine neue Fussgängerbrücke in Auftrag, die im Dezember 2001 dann auch an die Städte weitergegeben wurde. Das Papier gewann plötzlich wieder angesichts der IG-Pro-Steg-Aktivitäten an Interesse. Plötzlich klingen Forderungen lauter, das Brückenprojekt schleunigst zu lancieren und die Standortvariante vom Flossländeweg hinüber ans badische Ufer zu favorisieren, zumal der Rhein an dieser Stelle nur knapp 220 Meter breit ist. (ach)