Vorstoss

Statt Flaschen-Pfand: Kommission fordert neue Steuer auf Einweg-Kunststoffprodukte

Statt die Pfand-Wiedereinführung propagiert die Umweltkommission des Nationalrats eine Steuer auf Produkte mit tiefem Recycling-Anteil. (Symbolbild)

Statt die Pfand-Wiedereinführung propagiert die Umweltkommission des Nationalrats eine Steuer auf Produkte mit tiefem Recycling-Anteil. (Symbolbild)

Die Wiedereinführung des Pfand auf Getränkeflaschen ist vom Tisch. Nationalrat Alois Gmür (CVP/SZ) hat seinen Vorstoss zurückgezogen. Dafür fordert die Umweltkommission eine neue Steuer auf Einweg-Kunststoffprodukte.

(chm) Nach eingehenden Diskussionen hat die Umweltkommission des Nationalrates eine eigene Kommissionsmotion zur weiteren Förderung des Recylings beschlossen. Der Entscheid fiel mit 12 zu 9 Stimmen bei 3 Enthaltungen, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten. Damit soll der Anteil an rezykliertem Kunststoff in Verpackungen für Getränke und Reinigungsmittel weiter gesteigert werden.

Folgt das Parlament der Kommission, muss der Bundesrat eine Vorlage ausarbeiten, mit dem Ziel, ab 2025 eine neue Steuer auf Einweg-Kunststoffprodukte einzuführen. Diese würde nur für Produkte fällig, deren Verpackung aus weniger als 25 Prozent rezykliertem Kunststoff besteht.

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