Bigger wollte mit seinem Vorstoss die Ausfuhrbeihilfen retten, welche die eidgenössischen Räte im Jahr 2007 per Anfang nächsten Jahres gestrichen hatten. Es handelt sich dabei um einen Betrag von etwa 5 Millionen Franken pro Jahr.

Die Mehrheit des Ständerats war wie der Bundesrat der Ansicht, dass man die Agrarpolitik 2011 nicht mit Einzelbeschlüssen revidieren dürfe. Es habe keinen Sinn, die Viehexportförderung weiterzuführen, wenn sie bereits kurze Zeit später aufgrund von WTO-Bestimmungen wieder ausser Kraft gesetzt werden müsste. Profitieren würden erst noch vor allem die Händler und nicht die Bauern.

Der Nationalrat hatte den Vorstoss Biggers in der Sommersession mit 113 gegen 30 Stimmen gutgeheissen. Mit dem Nein im Ständerat ist die Motion gescheitert.