Wo und wie haben Sie gewohnt, als Sie 21 Jahre alt waren?
Regina Jäggi:
In Suhr in einer 2 Zimmer-Altwohnung mit Möbeln von meiner Grossmutter und aus der Brockenstube. Einfach und gemütlich.

Was schätzen Sie, wie viele Gault Millau-Punkte bekämen Sie für Ihre Kochkünste?
Jäggi: Ich koche sehr gerne und probiere auch immer wieder Neues aus. Nach dem Appetit meiner Familie und Gäste zu schliessen, schmeckt das Gekochte auf jeden Fall so gut, dass selten was übrig bleibt. Aber ob das für 18 Punkte reicht, wage ich zu bezweifeln.

Ist Sport für Sie Mord, oder eher das Gegenteil?
Jäggi: Meine Gedanken decken das ganze Spektrum von Sport ab - Hindernislauf, Triathlon, Gigathlon, Sprints, Gewichtheben, Dauerlauf - sonst geniesse ich Spaziergänge in der freien Natur, wo ich meinen Gedanken freien Lauf lassen kann.

Wodurch werden Sie morgens am liebsten geweckt? Und wie oft kommt dies tatsächlich vor?
Jäggi:
Am liebsten ohne Wecker...... Dies kommt eigentlich nie vor, da mich nämlich schon vorher meine Katze mit lauten „Miauen" aufweckt.

Interessiert es Sie, was die Leute über Sie denken?
Jäggi: Ich glaube, das liegt in der Natur der Menschen, dass wir über andere nachdenken und sie einschätzen. Interessant zu erfahren, was dabei herauskommt.

Wer in Ihrer Familie oder in Ihrem Freundeskreis versorgt Sie mit den neusten Nachrichten?
Jäggi:
Meine Tochter informiert mich jeweils über die aktuellsten News. Von meiner Mutter, den Nachbarn und guten Bekannten erfahre ich das Neuste aus der Gemeinde.

Welcher Kinofilm hat Sie zuletzt zum Nachdenken angeregt?
Mettauer:„The bucket list" - eindrücklicher Film, toll gespielt. Der Gute und der Böse - oder wie man sich durch Krankheit näher kommen und sich auch verändern kann. Geben und nehmen, aber auch annehmen und verlieren.

Welchen Song/Interpreten hören Sie derzeit am liebsten in Ihrem CD- oder MP3-Spieler?
Jäggi:
Ich interessiere mich immer wieder für unbekannte Schweizer Musiker und Bands. Deshalb höre ich zurzeit „Strandhotel Markus" aus St. Gallen, das Lied „Stillstand", deutsch gesungen, gefällt mir am besten.

Wo haben Sie Ihre schönsten Ferien verbracht?
Jäggi: Auf dem Peloponnes in Griechenland mit dem Auto und dem Zelt. Das war Natur, Kultur und Gastfreundschaft pur.

Welches Haustier käme für Sie nie in Frage?
Jäggi:
Haarige Spinnen und Stechmücken...

Was ist für Sie das wichtigste Informationsmittel im Arbeitsalltag?
Jäggi:
Die AZ am frühen Morgen, das Internet und meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Gemeinde.

Meine Held/-innen im wirklichen Leben - und in der Geschichte:
Jäggi: Menschen, die trotz schweren Schicksalsschlägen nie aufgeben und ihre Lebensfreude behalten.
Und: Lotti Latrous - Eine Frau, die ihrer Berufung folgte, um zu helfen.

Was ist Ihr ganz persönliches Glück?
Jäggi: Die Gesundheit meiner Familie und meiner Freunde; ein herzliches Lachen; eine spontane Umarmung, einander verstehen ohne Worte und ein bisschen Aberglaube.

Interview. Claudia Landolt Starck