Stadt erhält Subvention für Deckenmalereien

Die Malereien stammen vermutlich aus der Zeit um 1703, als die «Krone» gebaut wurde

Krone

Die Malereien stammen vermutlich aus der Zeit um 1703, als die «Krone» gebaut wurde

Die Deckenmalereien in zwei Räumen des Restaurants Krone im Herzen Dietikons bleiben erhalten und für die Öffentlichkeit einsehbar. Der Kanton beteiligt sich an den Kosten mit einem Betrag von bis zu 160 000 Franken.

Die Jahreszahl 1703 prangt über dem Eingang des Gewölbekellers des Restaurants Krone im Dietiker Zentrum - und weist auf den Zeitpunkt des Hausbaus hin. Und aus dieser Zeit stammen vermutlich auch die Deckenmalereien, die während der Umbauarbeiten an der Liegenschaft im Sommer 2008 gefunden worden sind (Ausgabe vom 26. Juli 2008).

Für den Erhalt dieser Kunstwerke soll die Stadt vom Kanton einen Betrag von bis zu 160 000 Franken erhalten. Dies erklärte Projektleiter Stephan Corsten vor den Medien. Damit hat sich der Kanton bereit erklärt, 50 Prozent der im Kostenvoranschlag vorgesehenen Aufwendungen von rund 320 000 Franken zu übernehmen; werden die Arbeiten günstiger ausgeführt, bleibt der Anteil des Kantons relativ gesehen bei 50 Prozent, fällt in absoluten Zahlen demnach aber geringer aus.

Dieses Engagement des Kantons sei «sehr erfreulich», so Corsten, könne man doch normalerweise nicht mit einer so grossen Kostenbeteiligung rechnen. Es zeige auch, dass die «Krone» für die Region «einen besonderen Wert» darstelle.

Voraussetzung für die Beteiligung des Kantons sei, so Corsten, dass die Malereien für die Öffentlichkeit einsehbar gemacht würden. Die in der geplanten Lounge gefundenen Kunstwerke habe man in diesem Zusammenhang und für das Forschreiten der Arbeiten in den grossen Saal im ersten Stock umplatziert.

Geld für energetische Massnahmen

Aber nicht nur der Kanton zeigt sich spendabel - ein Zustupf an die Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten, für die das Volk Ende November 2007 einen Kredit von 9,4 Millionen Franken bewilligt hatte, kommt vonseiten der Stiftung Klimarappen. Sie beteiligt sich mit 27 000 Franken an der Umsetzung der im Energiebereich vorgesehenen Massnahmen.

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