Bundesratswahlen - Merz

St. Galler Regierungsrätin Keller-Sutter kandidiert für Bundesrat

Weshalb die St. Galler Bundesratskandidaten Kathrin Keller-Sutter mit dem Hund redet

Weshalb die St. Galler Bundesratskandidaten Kathrin Keller-Sutter mit dem Hund redet

Die St. Galler FDP-Justizdirektorin Karin Keller-Sutter kandidiert für den Bundesrat. Das teilte die FDP des Kantons St. Gallen mit. Die 46-jährige muss noch von den Delegierten der Kantonalpartei portiert werden. Doch das ist eine reine Formsache.

Karin Keller-Sutter, die seit mehr als zehn Jahren Mitglied der St.Galler Regierung ist, möchte die Nachfolge von Hans-Rudolf Merz im Bundesrat antreten. Keller-Sutter wird ihren Entscheid, für einen Sitz in der Landesregierung zu kandidieren, den Delegierten der FDP St. Gallen am Abend begründen, wie es heisst.

Schon bevor Hans-Rudolf Merz seinen Rücktritt bekannt gab, war Keller-Sutter als seine mögliche Nachfolgerin genannt worden. Ihr Name war auch schon beim Rücktritt von Pascal Couchepin aus dem Bundesrat ins Spiel gebracht worden. Damals winkte die St. Galler Justiz- und Polizeidirektorin allerdings noch ab.

Auf eine Bundesratskandidatur verzichten hingegen die Glarner FDP-Regierungsrätin Marianne Dürst und der Urner FDP-Regierungsrat Josef Dittli. Dittli begründet seinen Verzicht mit den Kandidaturen hochkarätiger Persönlichkeiten. Dürst will sich als Direktorin des Departements für Volkswirtschaft und Inneres weiterhin auf die Aufgaben im Kanton konzentrieren.

Mit Dürsts Absage gibt es im Kanton Glarus keine Bundesrats-Aspirationen mehr. Am Dienstag hatte Ständerat Pankraz Freitag seinen Verzicht bekanntgegeben. Gleichzeitig haben die FDP-Frauen mit dem Nein von Dürst den zweiten Korb bekommen: Carla Speziali, die Stadtpräsidentin von Locarno, sagte ebenfalls am Dienstag ab.

Um die Nachfolge von Merz bewerben sich von der FDP bisher die Nationalräte Johann Schneider-Ammann (BE), Ruedi Noser (ZH) und Ignazio Cassis (TI).

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