Gebühren
SRG muss ab 2016 jährlich 40 Millionen Franken sparen

Das SRF-Budget wird ab 2016 rund 40 Millionen Franken tiefer sein. Dabei muss SRF 12 Millionen, RTS 8,5 Millionen und RS 5,5 Millionen Franken sparen. Ein Stellenabbau ist wahrscheinlich.

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Die SRG muss sparen. (Symbolbild)

Die SRG muss sparen. (Symbolbild)

KEYSTONE

Nach einem ersten Sparprogramm von 20 Millionen Franken in diesem Jahr spart die SRG ab 2016 weitere 40 Millionen Franken ein. Begründet werden die Einschnitte mit dem höheren Gebührenanteil für Privatsender sowie mit der Mehrwertsteuer.

Im April hatte das Bundesgericht entschieden, die Gebührenzahler müssten keine Mehrwertsteuer entrichten. Künftig muss die SRG die Mehrwertsteuer von jährlich 35 Millionen Franken aus eigenen Mitteln bezahlen, wie die SRG am Montag mitteilte. Dies hätten Abklärungen des Bundes ergeben.

Zudem sieht das revidierte Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) vor, dass der Gebührenanteil der privaten Lokal- und Regionalsender von vier auf bis zu sechs Prozent steigt. Dies mindere ab Mitte 2016, wenn das Gesetz in Kraft tritt, die Einnahmen der SRG weiter.

Das Budget werde 2016 und in den darauffolgenden Jahren jeweils um rund 40 Millionen Franken tiefer ausfallen als heute, schreibt die SRG weiter. SRF soll rund 12 Millionen einsparen, RTS 8,5 und RSI 5,5 Millionen Franken. Das rätoromanische RTR und Swissinfo beteiligen sich mit rund 600'000 respektive 200'000 Franken.

Die Generaldirektion und die Business Unit Sport sparen zusammen 8,5 Millionen. Weitere 4,5 Millionen sollen national und bei überregionalen Vorhaben gekürzt werden.

Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von SRG-Finanzdirektor Beat Grossenbacher bereitet die konkreten Massnahmen vor, wie es heisst. Mit Kürzungen beim Programm und einem Stellenabbau sei zu rechnen. Mit der Mediengewerkschaft SSM will die SRG über einen Sozialplan verhandeln.

Erst im Juli hatte die SRG wegen rückläufiger Werbeeinnahmen ein Sparprogramm im Umfang von 20 Millionen Franken für das laufende Jahr bekannt gegeben.

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