Peter Rombach

Die Sechser-Konstellation ermöglicht eine Auswahl, löst aber auch gewisses Nervenflattern aus. Mit ihren Fragen an die Kandidierenden verzichtete die AZ bewusst auf das Darstellen kommunaler Aktionsfelder. Nebenbei kristallisierte sich heraus, dass es in der grossen Rheinfelder Geschichte Personen gibt, die besonderen Respekt geniessen. Stadtammann Franco Mazzi nennt da die visionären Feldschlösschen-Gründer Theophil Roniger und Mathias Wüthrich. Vizeammann Brigitte Rüedin ist vom kulturellen und sozialen Engagement der Nanette Kalenbach-Schröter beeindruckt.

Verkehrsstadtrat Werner Hassler erwähnt spontan Kaiserin Maria Theresia, unter deren Regentschaft viele soziale Sicherungssysteme entstanden. Baustadtrat Oliver Tschudin bewundert das bauliche Erbe des Architekten Heinrich A. Liebetrau, dessen letztes wichtiges Werk die Sanierung der Kapuzinerkapelle war. Kultur- und Sportstadträtin Béa Bieber hält es allgemeiner und bekundet all jenen Respekt, die sich ehrenamtlich und verantwortungsbereit in der Stadt einbringen. Hans Gloor, der «Sprengkandidat», schätzt die «herzliche Verbindung» zum ehemaligen Rheinfelder Stadtammann Hansruedi Schnyder.