Das dürfte nochmals ein anderes Licht auf die «Zuger Sex-Affäre» werfen: Gemäss einem Bericht im «Sonntagsblick» verbietet eine Gebärmuttersenkung Jolanda Spiess-Hegglin spontanen Sex.

Die Grünen-Kantonsrätin sagt gegenüber dem Blatt: «Ein medizinisches Problem, das bei der Geburt meines dritten Kindes entstanden ist, verunmöglicht mir spontanen, positiv erlebten Sex.»

Ihr Liebesleben erfordere deshalb viel Rücksicht und Zeit. «Sonst tut es ganz einfach nur höllisch weh.»

Ein ärztliches Attest, das dem Sonntagsblick vorliegt, beweist die Diagnose. An ein solches Abenteuer, als dass die «Zuger Sex-Affäre» viele bezeichneten, könne sie damit nicht mal denken, sagte Spiess-Hegglin. 

Nach wie vor ist sie überzeugt, sexuell missbraucht worden zu sein. Neben den DNA-Spuren in Vagina und Slip seien die heftigen Schmerzen ein klares Indiz dafür, dass jemand keine Rücksicht auf ihren Willen genommen habe.

Hürlimann, der nach wie vor lediglich von «Fremdküssen» spricht und stets dementiert, dass es zu Sex gekommen sei, äusserte sich nicht.

Derweil hat die Staatsanwaltschaft vor dem Hintergrund der Berichterstattung über die Ergebnisse der DNA-Analyse die baldige Einstellung der Untersuchung angekündigt. Den Parteien wurde eine Frist zur Einreichung neuer Beweise eingeräumt.