Auf der einen Aufnahme ist zu sehen, wie sich der Fels löst. Auf dem zweiten – aus dem Tal aufgenommen – Video zeigt sich, wie der Schutzwald die Gesteinsblöcke nach und nach aufhält.

Der Felsssturz vom Tal aus gesehen.

Der Felssturz vom Tal aus gesehen.

Zwischen 1500 und 2000 Kubikmeter Gestein donnerten ins Tal. Es handelt sich dabei um ein Stück des 2758 Meter über Meer hohen Gipfels Mel de Niva.

Schäden waren keine zu beklagen, wie der Walliser Kantonsgeologe Raphaël Mayoraz am Donnerstagabend der Nachrichtenagentur sda sagte und damit eine Meldung der Homepage der Zeitung «Nouvelliste» bestätigte.

Messgeräte registrierten Bewegungen

Die Stelle sei bereits seit längerer Zeit beobachtet worden, vergangene Woche waren beträchtliche Bewegungen von den Messgeräten registriert worden. Zum Bergsturz war es bereits am Montag um 9.25 Uhr gekommen.

Als Vorsichtmassnahme waren der Weiler Arbey evakuiert sowie eine nahegelegene Strasse gesperrt worden. Der Felssturz traf aber weder den Weiler noch die Strasse.