Spatenstich der neuen Leitung zur ARA Obfelden
Spatenstich der neuen Leitung zur ARA Obfelden

Nach der Annahme der Abwasser-Anschlussverträge mit der Gemeinde Obfelden, werden nun die Bauarbeiten in Angriff genommen. Neu werden künftig Maschwandens Abwässer in die Kläranlage Obfelden geleitet.

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Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern

Von Martin Mullis

Maschwandens Tiefbauvorstand Ruedi Bühler äusserte sich im Frühling 2009 unmittelbar vor der Gemeindeversammlung ziemlich zukunftsgläubig. Wenn die Versammlung heute Abend Ja sagt zu den Abwasser-Anschlussverträgen, dann beginnen wir am 11. Januar 2010 mit den Bauarbeiten erklärte er. Die Gemeindeversammlung sanktionierte die Vorlage und den dafür erforderlichen Baukredit von 3,05 Mio. Franken. Und tatsächlich, nur gerade zwei Tage verspätet erfolgte am Mittwoch, 13. Januar nun der Spatenstich für den 3,6 km langen Leitungsbau. Die Abwasserreinigungsanlage "Lorzenweiden" wurde in den Neunzigerjahren saniert. Mit den heute über 500 angeschlossenen Einwohnern, hat die Anlage aber ihre Belastungsgrenze definitiv erreicht.

Der Anschluss an die ARA Obfelden: Eine kostengünstige Lösung

Ruedi Bühler bezeichnet deshalb den Anschluss an die ARA Obfelden als dringend nötig aber auch als äusserst kostengünstige Lösung. Wegen des sensiblen Gebietes in der die neue Leitung zu liegen kommt, beteiligt sich der Kanton mit 500 000 Franken. Die Verlegung der Rohrleitung bezeichnet der Gemeindepräsident von Maschwanden, Andreas Binder als heikel. Die Linienführung nach Obfelden durch Grundwasserzonen und Naturschutzgebiete verlangt umfangreiche Vorkehrungen. Gemäss dem Terminprogramm können die Tiefbauarbeiten für die Druckleitung jedoch bereits anfangs April 2010 beendet werden.

Mit diesem Zeitplan kann insbesondere das Kulturland optimal geschont werden. Die Bedingung dabei erfordert allerdings, dass Petrus mit dem Wetter keine Sabotage betreibt. Das Schneetreiben während dem die erste Baggerschaufel ausgehoben wurde, könnte hingegen durchaus gewisse Befürchtungen wecken. Erfreulich mitgespielt jedoch haben alle am Projekt beteiligten Stellen, erklärt Tiefbauvorstand Ruedi Bühler. Er dankte in seiner kurzen "Spatenstichrede" deshalb den Stimmbürgern von Obfelden und Maschwanden, den kantonalen Fachstellen, der Firma Benz AG (Projektierung) und der Firma Leuthard als Hauptunternehmerin.