Die beiden Parteien setzen damit der Ära der baskischen Nationalisten (PNV) ein Ende, die die nordspanische Region mit ihren 2,2 Millionen Einwohnern fast 30 Jahre lang regiert hatten.

Nach dem Übereinkommen wird der 49-jährige López ein Minderheitskabinett von Sozialisten und Unabhängigen anführen. Die PP wird der künftigen Regierung die Mehrheit sichern, aber nicht als Koalitionspartner mit eigenen Ministern im Kabinett vertreten sein.

Die PSE sagte zu, die PP-Politikerin Arantza Quiroga bei der konstituierenden Sitzung an diesem Freitag zur Parlamentspräsidentin zu wählen. Die Wahl des Regierungschefs soll voraussichtlich im Mai stattfinden. Das genaue Datum steht noch nicht fest.

Die bürgerlich-nationalistische PNV war aus der Regionalwahl am 1. März zwar mit 30 von insgesamt 75 Sitzen als stärkste Kraft hervorgegangen, hatte aber die absolute Mehrheit verpasst.

Die Sozialisten erzielten das beste Ergebnis ihrer Geschichte und behaupteten sich mit 25 Abgeordneten als zweitstärkste Kraft, vor den Konservativen mit 13 Sitzen. Die PSE und die PP kommen zusammen gerade eben auf die absolute Mehrheit von 38 Mandaten.