Der Hochnebel und die Wolken haben am Dienstagmorgen in den Kantonen Aargau und Solothurn den Blick auf die partielle Sonnerfinsternis verstellt. Auch wer auf dem Solothurner Hausberg Weissenstein stand, entdeckte hinter der dicken Wolkenschicht kaum die Sonne.

Auch in den Kantonen Graubünden und Bern wollte der Himmel nicht so, wie die Erdbewohner möchten. Letztere sahen auch in der Sternwarte Uecht in Niedermuhlern BE und der Sternwarte Mirasteilas in Falera GR nicht, wie sich der Mond zwischen Erde und Sonne schob.

In der Stadt Bern war von blossem Auge ebenfalls nicht zu erkennen, wie sich der Mond vor die Sonne schob, dafür war die Sicht nicht gut genug. Lediglich weiches, warmes Licht, das man sonst eigentlich von Sonnenuntergängen kennt, kündete ein paar Augenblicke von den Vorgängen am Himmel.

Dass die Nebeldecke das Ereignis rund um die partielle Sonnenfinsternis trübt, nahm man in der Sternwarte Eschenberg bei Winterthur ZH gelassen. «So ist es halt mit dem Himmel, respektive den Sternen», hiess es am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Zahlreiche Personen in den Sternwarten - ohne Erfolg

Die partielle Sonnenfinsternis hat zudem rund 50 Personen in die Sternwarte Urania in Zürich gelockt. Da der Himmel in Zürich stark bedeckt war, konnte das Schauspiel nicht verfolgt werden.

Wie Andreas Weil von der Sternwarte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagte, wurde den Besuchern das Phänomen erklärt. Auch Simulationen des Naturschauspiels wurden gezeigt, so Weil.

Rund 30 Personen waren am frühen Dienstagmorgen mit speziellen Brillen und Kameras im Gepäck mit der Schwebebahn auf den 2502 Meter hohen Säntis gefahren, um die Sonnenfinsternis zu beobachten. Die Säntis-Schwebebahn hatte extra den Betrieb früher aufgenommen.

Blauen Himmel fanden die Beobachter jedoch nicht vor. Wolkenbänder verhinderten eine völlig ungetrübte Sicht auf die vom Mond teilweise bedeckte Sonne.

In den allermeisten Teilen der Ostschweiz, so auch in der Stadt St.Gallen, konnte die partielle Sonnenfinsternis wegen Hochnebels nicht beobachtet werden.

Die nächste Teil- Sonnenfinsternis dürfte es 2015 geben. (bau/sda)