Somalische Piraten lassen chinesischen Fischkutter frei

Militärschiff im Golf von Aden (Archiv)

Militärschiff im Golf von Aden (Archiv)

Knapp drei Monate nach seiner Kaperung durch somalische Piraten ist ein chinesischer Fischkutter mitsamt seiner 24-köpfigen Besatzung freigekommen. Über eine allfällige Zahlung von Lösegeld wurde nichts bekannt.

Die Piraten hätten die am 14. November gekaperte "Tianyu No. 8" ziehen lassen, teilte das Aussenministerium in Peking mit. Zu dem Erfolg hätten chinesische Diplomaten in Kenia und Äthiopien beigetragen.

Nähere Angaben zu der Freilassung wurden nicht gemacht. 15 Chinesen und ein Taiwaner an Bord des Kutters befanden sich den Angaben zufolge mittlerweile in der Obhut der chinesischen Marine und wurden ärztlich untersucht.

Bei den übrigen acht Besatzungsmitgliedern handelte es sich laut Medienberichten um vier Vietnamesen, drei Philippiner und einen Japaner.

Die "Tianyu No. 8" war 30 Kilometer vor der somalischen Hafenstadt Kismayu überfallen worden. Die Piraten warfen der Besatzung vor, widerrechtlich in somalischen Gewässern gefischt zu haben.

Die chinesische Marine hatte Anfang Januar einen Marine-Einsatz am Horn von Afrika begonnen, um zur Bekämpfung der Piratenangriffe beizutragen.

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