Weissenstein

Solothurner Regierung krebst beim Freizeitprojekt Weissenstein zurück

Die nostalgische Sesselbahn auf den Weissenstein wird durch moderne Gondeln ersetzt.

Weissenstein

Die nostalgische Sesselbahn auf den Weissenstein wird durch moderne Gondeln ersetzt.

Gegen die Richtplanänderung für das Freizeit- und Erholungsprojekt Weissenstein sind beim Kanton Solothurn insgesamt 46 Einwendungen eingegangen - gemäss der Standeskanzlei wurden diese jetzt geprüft.

Die Mehrheit der Einwendungen sind kritisch bis ablehnend - vor allem die geplante Rodelbahn und die Tubinganlage sind den Leuten ein Dorn im Auge. Auch der Vorprüfungsbericht des Bundes steht den Freizeitanlagen auf dem Weissenstein eher kritisch gegenüber, wie die Standeskanzlei Solothurn schreibt.

Deshalb wird der Richtplan für die Freizeitanlagen jetzt angepasst: Das Bau- und Justizdepartement will den Umfang und die Art der möglichen Freizeitanlagen auf dem Weissenstein genauer festlegen. Ebenso sollen auch Konzepte entwickelt werden, welche zeigen, wie sich die Besucher auf dem Weissensten bewegen können, ohne der Natur zu schaden.

Unverändert bleibt der Richtplan hingegen dort, wo es um den Ersatz der nostalgischen Sesselbahn geht. Diese wird definitiv durch eine neue Seilbahn ersetzt. Gleichzeitig bleiben die vorgesehenen Veränderungen bei den Parkmöglichkeiten und die Verbesserung des öffentlichen Verkehrs bestehen.

Das Bau- und Justizdepartement hat nun zuhanden der Einwender gegen die Richtplananpassung Weissenstein einen Bericht verfasst. Dieser wird den Betroffenen in den nächsten Tagen zugestellt. Gegen abgelehnte Einwendungen können die Einwohnergemeinden und Regionalplanungsorganisationen innert zehn Tagen beim Regierungsrat Beschwerde führen. (cav)

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