Solothurn

Noch ist die Opposition gegen das geplante, neue Coop-Center auf dem ehemaligen Kofmehl-Areal in Solothurn nicht erloschen: Eine Beschwerde gegen das Projekt wird nun vor Verwaltungsgericht gezogen.

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Der bisherige Ansprechpartner, Andreas Ehrsam, hatte zuvor aus privaten Gründen den Leadership der Einsprecher abgegeben. Bühlmann, bekannt auch als Kämpfer gegen die alte Kulturfabrik Kofmehl und eine geplante Mobilfunkantenne an der Gibelinstrasse, meinte jedoch in seiner gestrigen Medienmitteilung, zu der er keine ergänzenden Auskünfte gab, «der Rückhalt in der Bevölkerung ist nach wie vor gross».

Unterkellern statt in die Höhe

Nicht neu ist die Argumentationsline Bühlmanns gegen das geplante Einkaufszentrum mit mindestens zehn Drittmieter-Läden neben dem Coop-Center mit Restaurant. Gerügt wird die von 14 auf 18 Meter erhöhte Gebäudefront, die sich über 140 Meter Länge hinziehen soll – für den Beschwerdeführer ist «gemäss geltendem Baurecht ein Vorhaben in dieser Grössenordnung auf genanntem Areal nicht realisierbar ».

Er beanstandet, dass eine ganze Reihe von Sonderbauvorschriften «zum Vorteil von Coop» abgeändert worden seien. Wohl kaum als «gering» könne er auch die Abweichung der Verkaufsfläche von 3000 Quadratmetern gemäss kantonalem Masterplan auf neu 6500 Quadratmeter einstufen. Gefordert wird die Unterkellerung des Neubaus, damit die Gebäudehöhe von 14 Metern eingehalten werden könne. Dem gegenüber stünden «nur» ein belasteter Boden und ein hoher Grundwasserspiegel – «das aber gilt für die ganze Weststadt », so Bühlmann, der zudem einen optimalen Lärmschutz und Schutz vor Schleich- und Parkplatzsuchverkehr fordert. (mz/ww/kwi)