Schweiz
So will die Schweiz ihren Ruf im Ausland verbessern

Die Schweiz steht trotz allgemein guter Einschätzung im Ausland nicht mehr so glänzend da. Nun sollen nicht-formelle Botschafter das Image der Schweiz aufpolieren. Doch was hat es mit dem Imageclub des Aussendepartements auf sich?

Simon Michel
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Roger Federer wird im Sport als Favorit gehandelt.

Roger Federer wird im Sport als Favorit gehandelt.

Keystone

Das gute Image verdankt die Schweiz laut einer Sprecherin des eidgenössischen Departement für Äusseres (EDA) in erster Linie der direkten Demokratie, der Lebensqualität sowie ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Die Berichterstattung im Ausland ist aber meistens dem Finanzplatz gewidmet, welcher tendenziell negativ ausfällt. Kultur, Wissenschaft und Sport kommen dabei zu kurz und sollen mehr ins Rampenlicht gerückt werden.

«Präsenz Schweiz», Teil des EDA und für den Auftritt der Schweiz im Ausland zuständig, gründet zu diesem Analss den Club der Imagebotschafter der Schweiz in der Welt. Schweizer Persönlichkeiten werden aufgrund ihrer Medienpräsenz im Ausland ausgewählt und Departementvorsteher Didier Burkhalter unterbreitet. Roger Federer wird im Sport als Favorit gehandelt.

Ob die Mitglieder des Image-Clubs für ihre Arbeit entlöhnt werden, ist laut EDA noch nicht klar. Auch eine Konkretisierung der Funktion muss zuerst noch departementintern erfolgen.

Das Bild der Schweiz

Es ist wichtig, dass das Land nicht nur in abstrakten Begriffen wahrgenommen wird, sondern dass Schweizer Persönlichkeiten der Schweiz im Ausland ein menschliches Gesicht geben und dass die Swissness auf emotionaler Ebene sichtbar wird.

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